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Headless Content Management System

Was ist ein Headless CMS?

Headless CMS wird genutzt, um Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos zu verwalten, ohne festzulegen, wie diese Inhalte später ausgegeben werden. Der Begriff „headless“ bedeutet sinngemäß „kopflos“. Gemeint ist damit, dass das System keinen festen Ausgabekanal besitzt, also kein eingebautes Erscheinungsbild.

Frontend und Backend

Um das Konzept besser zu verstehen, hilft ein kurzer Blick auf zwei Grundbegriffe. Das Backend ist der Verwaltungsbereich, dort werden Inhalte erstellt, geändert und gespeichert. Das Frontend ist der sichtbare Teil, also das, was Nutzer auf einer Website, in einer App oder auf einem anderen Gerät sehen. Bei klassischen Systemen sind beide Bereiche fest miteinander verbunden.

Above the fold

Definition

Ein Headless CMS trennt das Backend vollständig vom Frontend. Inhalte werden zentral gespeichert und über eine Schnittstelle bereitgestellt. Diese Schnittstelle liefert die Daten an unterschiedliche Ausgabekanäle, so kann derselbe Inhalt gleichzeitig auf einer Webseite, in einer mobilen Anwendung oder auf einem Bildschirm angezeigt werden, ohne doppelt gepflegt zu werden.

Wie funktioniert ein Headless CMS?

Die Inhalte werden im Backend eingegeben und strukturiert abgelegt. Das System stellt sie anschließend in neutraler Form zur Verfügung, so können Entwickler selbst entscheiden, wie und wo diese Informationen dargestellt werden. Dadurch entsteht eine hohe Flexibilität bei der Gestaltung und Nutzung.

Typische Einsatzbeispiele

  • Ausgabe von Texten auf Webseiten und mobilen Anwendungen
  • Bereitstellung von Inhalten für verschiedene Sprachen
  • Zentrale Pflege von Produktinformationen
  • Nutzung von Inhalten auf digitalen Anzeigen oder Terminals
  • Verwaltung von redaktionellen Beiträgen für mehrere Plattformen

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
Hohe Flexibilität bei der Darstellung Höherer technischer Aufwand
Zentrale Inhaltsverwaltung Kein fertiges Design enthalten
Geeignet für viele Ausgabekanäle Meist zusätzliche Entwicklungsarbeit nötig

Unterschied zu klassischen Systemen

Bei traditionellen Lösungen sind Verwaltung und Darstellung fest verbunden. Änderungen am Aussehen wirken sich direkt auf die Inhalte aus. Ein Headless CMS verfolgt einen anderen Ansatz, Inhalte stehen im Mittelpunkt und können unabhängig vom Design genutzt werden. Das erleichtert Anpassungen und zukünftige Erweiterungen.

Für wen eignet sich ein Headless CMS?

Diese Art der Inhaltsverwaltung ist besonders sinnvoll, wenn Informationen auf mehreren Plattformen erscheinen sollen. Auch bei wachsenden Projekten bietet sie Vorteile, da neue Ausgabekanäle leicht ergänzt werden können. Für einfache Webseiten kann der Ansatz jedoch umfangreicher sein als nötig.

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